Testbericht: Gay.de

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Der Test: Gay.de Abzocke oder seriöses Angebot?

Geschenke werden ja im Algeneinen immer als eine Geste des guten Willens, der Verbundenheit gesehen. Die eine Seite gibt gerne, die andere fühlt sich geehrt, geschätzt oder geliebt. Wenn man aber Vertrauen schenkt, sieht das anders aus. Man muss sich überwinden, braucht Zeit, möchte sich überzeugen. Deshalb auch meine Frage. Denn es geht schließlich im Zweifelsfall um verlorenes Geld und seelische Enttäuschungen. Um anderen Menschen eine Entscheidung für oder gegen diese Seite zu erleichtern, habe ich diese Seite mehrfach besucht um dabei fundierte Erfahrungen zu sammeln und diese dann weiterzugeben.

Die Webseite gehört zu den längeren Seiten auf diesem Gebiet. Fünf Drehungen am Mausrad deuten auf ausreichend Platz hin um viel Inhalt zu präsentieren. Mal abwarten, ob der Inhalt diese Länge auch rechtfertigt. Oben links der Seitenname, daneben drei Menüpunkte und rechts kann man zwischen Englisch und Deutsch als Seitensprache wählen. In den genannten Menüs findet man ein Forum, Veranstaltungshinweise, viele Treffpunkte der Szene in Deutschland, Österreich und der Schweiz und den Chat. Der Name der Seite deutet an, dass es hier nicht um Bekanntschaften zwischen Männern und Frauen geht. Auf der Seite dominieren helle Grüntöne mit einigen andersfarbigen Akzenten. Das erste Bild der Seite zeigt eine Gruppe junger Männer, die am Strand herumtollt. Der große Text im Vordergrund verspricht, dass schwule Männer hier Kontakte zum Chatten und Flirten finden. Weiter rechts im Bild befindet sich eine Maske für die Neuregistrierung bzw. Wiederanmeldung. Flirten, Cruisen, spontaner Spaß. All das wird versprochen. Sich verabreden und treffen. Schön, hört sich gut an. Es folgen sieben Fotos, die wahrscheinlich mögliche Spielarten einer schwulen Gemeinschaft aufzeigen sollen. Es geht sehr freizügig zu. Und dazu werden reale Treffen in Aussicht gestellt. Als jemand, der selbst für eine Seite mit Hetero-Ausrichtung gearbeitet hat, kann ich nur sagen: Träumt weiter. Reale Treffen mit Kunden sind strikt verboten. Dazu nachher noch mehr. Der nächste Abschnitt widmet sich der Suche im Umkreis des Mitglieds. Im Hintergrund eine unscharfe Landkarte, darüber eine farbige Zielscheibe und ein sich drehendes Radarsymbol. Ein deutliches, für sich selbst sprechendes Zeichen. Ob Analsex oder nicht jugendfreie Gespräche – hier soll man alles finden können. Doch wann immer man versucht, mehr über die angebotenen Features zu erfahren, landet man meinen Erfahrungen nach immer in der oben genannten Anmeldemaske. Das sind bereits sehr deutliche Anzeichen einer Gay.de Abzocke. Darunter kann man sich in drei Beispielen einen Eindruck von einem hier auch veröffentlichten Magazin machen. Allerdings dürfte der Beitrag, der davon handelt, dass jeder zweite Schwule fremdgeht, nicht gerade eine gelungene Wahl für diese Webseite darstellen. Da mag das kurze Chatbeispiel schon attraktiver sein. In drei kurzen Mitteilungen werden zwei Männer sehr schnell sehr direkt. In dem kurzen Abschnitt darunter sind mir zwei Stichworte aufgefallen. Echte Chats mit Personen überall auf der Welt. Während das mit den echten Chats eine dreiste Lüge ist, stimmt das mit den weltweiten Kontakten umso mehr. Das möchte ich gleich erläutern. Am Seitenende folgen noch acht stichwortartige Argumente, die beim Überfahren mit der Maus aufpoppen und etwas mehr erklären. Es eine erfolgreiche Suche in der Nachbarschaft und schneller Sex auf dem Rastplatz versprochen und mit einem freizügigen Forum geworben. Ein Blick in die langen und schwer lesbaren AGBs zeigt dann aber, dass hier nicht alles so leicht und echt ist wie es aussieht. Trotzdem wünscht der Betreiber in höhnischer Form ‘Viel Spaß‘. Man kann zwar kostenlos Nachrichten schreiben bis einem die Finger glühen, lesen bis die Augen tränen und empfangen bis der Briefkasten überquillt – aber antworten kann man nur gegen Bezahlung. Sinnlos! Zwar kann man den Vertrag innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschlusses kündigen. Doch das gilt nur, falls man keinem Widerrufsverzicht zugestimmt hat. Der ist aber Bedingung für eine sofortige Nutzung. Hier bestraft der Vertrag die ganz eiligen. Es gibt mehrere kostenpflichtige Arten der Mitgliedschaft. Eine davon beinhaltet professionelle Anbieter, die hier Geld verdienen wollen, indem sie für den Betreiber arbeiten. Falls man also Geld zahlt, um mit jemandem zu chatten, kann es immer passieren, dass man an Personen gerät, die ihre Tastatur nie verlassen und die man niemals wird treffen können.

All diese Tatsachen kann jeder geduldige Interessent selbst nachlesen. Ich jedenfalls habe hier ausreichend Gründe gesehen um die Gay.de Abzocke zu verurteilen.

Wir empfehlen jedoch lieber unseren Testsieger, für die besten Chancen einer erfolgreichen Kontaktaufnahme.

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