Richtige Kommunikation in einer Partnerschaft

Richtige Kommunikation in einer Partnerschaft

Werden Probleme in der Kommunikation mit dem Partner verdrängt, findet keine Lösung statt und die Probleme kommen immer wieder. Eine Verbesserung der Kommunikation macht Beziehungen daher besser. Hier geben wir 10 Tipps für eine gelungene Kommunikation mit dem Partner.

  1. Klare Kommunikation von Wünschen und Bedürfnissen

Klarheit ist angesagt: Bei der Kommunikation mit dem Partner gilt, seine Wünsche und Bedürfnisse klar zu vermitteln, indem man sogenannte Ich-Botschaften benutzt. Statt etwa „Man müsste mal den Müll rausbringen“ oder einem sich beschwerenden „Du könntest ruhig auch mal den Müll rausbringen“, sollte es zum Beispiel heißen: „Ich habe heute schon sehr viel getan und bin erschöpft. Ich wäre dir dankbar, wenn Du den Müll rausbringen kannst.“

  1. Positive Rückmeldungen für eine bessere Kommunikation in der Partnerschaft

In einer Partnerschaft sind positive Rückmeldungen sehr wichtig. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Partner auf die Probleme und Bedürfnisse des anderen eingeht und seine Wünsche wahrnimmt. Daher sollte man sich für alle Gesten und Aufmerksamkeiten bedanken, etwa wenn der Partner für den anderen gekocht oder sich seine Probleme angehört hat. Zwar fällt es meist einfacher zu kritisieren, allerdings tragen nette Worte dauerhaft zu einer harmonischen Partnerschaft bei.

  1. Vorwürfe und Schuldzuschreibungen vermeiden

Für eine gute Kommunikation mit dem Partner sollten Vorwürfe, Herabsetzungen und Schuldzuschreibungen am besten vermieden werden. Dadurch verschlechtern sich nur die Fronten und die Probleme werden nicht gelöst. Statt zu diskutieren, wer für ein Problem verantwortlich ist, sollten die Partner besser nach vorne schauen, die genaue Situation konkreter betrachten und gemeinsam überlegen, wie sich eine Wiederholung vermeiden lässt.

  1. Zeit für die Kommunikation mit dem Partner nehmen

Kommunikation beginnt damit, dass man seinem Gesprächspartner den richtigen Respekt entgegenbringt und Interesse an dem Gespräch zeigt. Das heißt erst einmal, sich die Zeit für die Kommunikation mit dem Partner zu nehmen, den Fernseher oder Computer auszuschalten oder die Zeitung beiseite zu legen. Nur so fühlt sich der Partner ernst genommen. Ist die Zeit für ein Gespräch gerade nicht passend, kann man sich auch auf einen späteren Zeitpunkt einigen, der aber unbedingt eingehalten werden sollte.

  1. Den Partner ausreden lassen

Zu einer guten Kommunikation mit dem Partner gehört auch das Zuhören. Dabei ist es wichtig, den Partner ausreden zu lassen. Nur so kann jeder sagen, was ihm auf dem Herzen liegt und das Gespräch wird nicht vom Lauteren oder Dominanteren beherrscht.

  1. Aktives Zuhören: Zusammenfassen & Nachfragen

Der nötige Respekt und das Ausreden lassen sind aber noch nicht alles: Zuhören heißt in erster Linie, zu versuchen, den Gesprächspartner richtig zu verstehen. Doch wie geht man in der Kommunikation sicher, den anderen richtig verstanden zu haben? Man kann zum Beispiel seine Aussagen noch einmal zusammenfassen. Wenn man ihn richtig verstanden hat, wird er daraufhin zunicken, ansonsten wird er seine Meinung in anderen Worten wieder erläutern. Außerdem sollte man immer nachfragen, wenn man etwas nicht richtig verstanden hat. Nur so verstehen sich Gesprächspartner am Ende tatsächlich.

  1. Keine Unterstellungen in der Kommunikation mit dem Partner

Das aktive Zuhören verhindert auch, dass die Partner sich in ihrer Kommunikation gegenseitig bestimmte Einstellungen und Gedanken projizieren. Oft zweifelt ein Partner etwa die tatsächlichen Aussagen des anderen an, weil er der Meinung ist, dessen echte Gedanken gelesen zu haben. Dem Gesprächspartner wird damit unterstellt, er sage nicht das, was er wirklich denkt, etwa weil er sich nicht traut. Auch in dieser Situation hilft das Nachfragen, um die Tatsachen herauszufinden.

  1. Zuhören statt Lösungen zu präsentieren

Bei einer guten Kommunikation mit dem Partner sollte der Zuhörer nicht ständig Lösungen für die Probleme des anderen geben, sondern dem Gesprächspartner Gelegenheit bieten, zunächst seine Probleme zu erklären. Das hilft einerseits dem Sprecher weiter, weil er beim Reden seine Gedanken ordnen kann und andererseits dem Zuhörer, weil er sich dann darauf konzentrieren kann, die Themen zu verstehen.

  1. Keine alten Geschichten aufwärmen

Für eine konstruktive Kommunikation mit dem Partner ist es wichtig, Fehler verzeihen zu können. Jeder Mensch macht Fehler und sollte natürlich auch um Entschuldigung bitten. Wurde eine Situation einmal besprochen und hat ein Partner seine Fehler eingestanden und versucht sich zu verbessern, so sollte das frühere Fehlverhalten nicht immer wieder angesprochen werden.

  1. Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Besonders für Eltern gilt: Bei Problemen, die man nicht mehr alleine aus der Welt schaffen kann oder wenn man sogar an eine Trennung denkt, sollte man eine Familien- oder Paarberatung aufsuchen. Professionelle Hilfe bei Problemen in der Kommunikation mit dem Partner gibt es bei kommunalen und kirchlichen, als auch bei freien Trägern wie „pro familia“. Die Beratung ist oft kostenlos.

Eine faire und offene Kommunikation ist in einer Partnerschaft das A und O. Die Qualität einer Beziehung steht und reduziert sich mit der Qualität der Kommunikation. Viele Probleme in einer Partnerschaft entstehen, weil die Kommunikation zwischen beiden Partnern hapert ist oder nur ungenügend funktioniert. Bei der emotionalen Öffnung handelt es sich um eine der wichtigsten Arten der Kommunikation innerhalb einer Beziehung. Die Zufriedenheit beider Partner ist zu einem großen Teil davon abhängig, ob beide Partner diese Kommunikationsform auch nutzen.

Welchen Stellenwert hat die emotionale Öffnung für eine Partnerschaft?

Welchen Stellenwert hat die emotionale Öffnung für eine Partnerschaft?

Unter der Selbstöffnung ist das Mitteilen von Sorgen, Bedürfnissen, Zielen, Eindrücken und Erfahrungen, die einem persönlich wichtig sind, zu verstehen. Je häufiger und je mehr sich beide Partner emotional öffnen und begegnen, desto mehr Nähe und Intimität kann in der Beziehung entwickelt werden.

Bei der emotionalen Öffnung werden Dinge angesprochen, die stark mit Emotionen verbunden sind und die einen Partner beschäftigt haben oder immer noch aktuell sind. Damit emotionale Selbstöffnung überhaupt entstehen kann, muss das Klima in der Partnerschaft von Wohlwollen und Vertrauen gezeichnet sein. Ohne eine entsprechend gute Stimmung ist in der Beziehung keine emotionale Selbstöffnung möglich, denn hier zeigen beide Partner sich selbst und ihr Innenleben authentisch und stehen zu ihren Bedürfnissen, Wünschen und Schwächen. Wenn es dem Paar gelingt, auf diese Art und Weise miteinander zu kommunizieren, wird ein starkes und solides Fundament für eine positive und erfüllte Beziehung geschaffen.

Grundsätzlich lassen sich zwei verschiedene Arten von Selbstöffnung unterscheiden: die positive und die negative Selbstöffnung.

Bei der positiven Selbstöffnung werden positive Erlebnisse mitgeteilt, die durch gute Emotionen wie Freude, Zuneigung, Stolz oder Liebe geprägt sind.

Beispiel: „Mich hat es sehr gefreut, dass du mich in der Mittagspause angerufen hast.“

Im Prozess der negativen Selbstöffnung werden entsprechend unangenehme Erlebnisse mitgeteilt, die durch Emotionen wie Trauer, Angst, Ärger oder Enttäuschung begleitet werden. Beispiel: „Die Arbeit in meinem Geschäft überfordert mich. Ich habe Angst, dass ich all die Aufgaben nicht schaffen werde.“

Neben positiven und negativen Selbstöffnungen unterscheidet man diese hinsichtlich des speziellen Problemkerns. Dieser kann zum entweder intern oder extern sein.

Bei der internen Selbstöffnung bezieht man sich auf Dinge, die innerhalb der Partnerschaft passiert sind oder geschehen. Beispiel: „Ich freue mich, dass du dich immer noch so gut an unser erstes Date erinnern kannst.“

Bei der externen Selbstöffnung bezieht man sich auf Dinge, die außerhalb der Beziehung geschehen sind. Beispiel: „Mein Vorgesetzter hat heute ein Projekt von mir kommentarlos abgewiesen. Das hat mich sehr enttäuscht.“

Für eine Beziehung ist es von großer Bedeutung, dass sich beide Partner auf beiden Ebenen miteinander austauschen und emotional öffnen können. Selbstöffnung hat immer einen großen Einfluss darauf, ob in der Partnerschaft Gefühle von Vertrauen, Intimität und Nähe sich entwickeln können.

Meinungsverschiedenheiten sind aus einer Partnerschaft nicht wegzudenken. Sie bieten Chancen, Dinge zu klären und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Solange man dabei respektvoll und fair bleibt, tut es einfach auch mal gut, dem Partner seine Ansichten mitzuteilen und selbst Dampf abzulassen. Frustrierend hingegen sind Konflikte immer dann, wenn das Paar keine gemeinsame Lösung findet, wenn ein Streit zum Beispiel abgebrochen wird oder man in Unverständnis und Ablehnung endet. Auch frustrierend sind Konflikte, wenn keine guten Lösungen gefunden werden können. Am meisten Mühe machen nicht die Tatsachen in einem Konflikt, sondern die Gefühle. Durch eine nicht vorhandene emotionale Öffnung kann es zum Problem werden. Dies erfordert, dass ihr über eure Emotionen sprecht, wenn du ein Problem in deiner Partnerschaft wirklich lösen willst.

Spritzer von Zahnpasta auf dem Badezimmerspiegel oder die stehengelassene Kaffeetasse auf dem Küchentisch sind, ganz neutral betrachtet, bestimmt kein Weltuntergang. Jedoch steckt hinter diesen einfachen Dingen mehr, als man auf den ersten Blick meinen mag. Die liegen gebliebene Kaffeetasse oder die Zahnpastaspritzer werden zu Zeichen dafür, dass der Partner die Anstrengungen des anderen nicht wahrnimmt und somit Wertschätzung vermissen lässt. Hierdurch erlangt das Problem eine ganz neue Qualität. Bei den Zahnpastaspritzern und der herumstehenden Kaffeetasse handelt es sich nicht mehr nur um einfache Kleinigkeiten, sondern um ernst zu nehmende Dinge, die belastend für die Beziehung sind.

Spritzer von Zahnpasta auf dem Badezimmerspiegel

Erst dann, wenn du gefühlsmäßig erforschen kannst, warum dich eine bestimmte Verhaltensweise des Partners so hart trifft, kann das eigentliche Problem an dem Kern angepackt werden. In aller Regel geht es hier nicht um Banalitäten, wie etwa den Zahnpastaspritzer am Spiegel, sondern um die Emotionen, die dahinterstecken.

Sicherlich kennst auch du diese Situation: du spürst ganz genau, dass du wegen irgendetwas dich ärgern wirst. Es ist dir jedoch oftmals noch nicht ganz klar, warum das passiert. Mit den folgenden Tipps soll dir dabei geholfen werden, in einem Konflikt genau das zu benennen, was dich in Wirklichkeit belastet.

Auch wenn es schwer erscheinen kann: Versuche deine Emotionen vorerst im Griff zu bekommen und zum Ereignis zeitlich etwas Distanz zu gewinnen. Wähle den richtigen Moment, um das Thema mit deinem Partner zu besprechen.

Höre in dich hinein und frage dich ehrlich, welche Emotionen du empfindest. Auch wenn der Mensch heute sehr rational geprägt ist, solltest du in diesen Situationen versuchen, möglichst ohne Vorurteile auf dein Bauchgefühl zu hören. Oft schreiben wir uns selber vor, wie wir in bestimmten Situationen fühlen sollen. Jedoch geht es nicht darum, dass du „eigentlich traurig“ oder „eigentlich sauer“ sein solltest, sondern allein darum, welche Gefühle du in diesem Moment wirklich empfindest.

Dein Partner kann nicht in dich hineinsehen. Nur wenn du deinem Partner deine Gefühle auch sagst, kann er dich verstehen. Besonders solltest du darauf achten, dass du deinem Partner kommunizierst, warum du dich in einer bestimmten Situation wütend, enttäuscht oder auch glücklich fühlst.

Viele Paare begehen den Fehler, dass sie Ihre Partnerschaft einzig und allein als Abladeplatz für Konflikte benutzen. Wenn man sich in einer Partnerschaft nur mit schlechten Dingen auseinandersetzt, wird der Beziehung schnell ein negativer Beigeschmack gegeben. Auf Dauer belastet dieser Müll eine Beziehung jedoch stark. Du solltest immer darauf achten, dass sich positive und negative Botschaften in Balance befinden. Viel besser ist es logisch, wenn positive Botschaften überwiegen würden. Dies mag sich schwieriger anhören, als es in Wirklichkeit ist, denn auch die kleinen Dinge des Alltags, die ihr miteinander teilt, fallen hier ins Gewicht.

Es sind die Emotionen, die großen Einfluss auf die Qualität einer Beziehung haben. Durch die emotionale Öffnung teilst du deinem Partner deine echten Gefühle mit. Dies kommt nicht nur deinem Partner entgegen, sondern hilft auch dir dabei, eine harmonische und authentische Beziehung erfahren zu können.

Auch in der Paarberatung, Eheberatung nimmt die emotionale Öffnung eine zentrale Rolle ein. Durch sie können die Gefühle, die hinter Konflikten und Streitigkeiten stecken, erforscht und ausgewertet werden, eine Tatsache, von der letzten Endes beide Partner profitieren werden.

Die Kommunikation in einer Partnerschaft ist eines der am meisten unterschätzten Themen in einer Beziehung. Trotzdem ist eine gute und funktionierende Kommunikation genauso wichtig wie Vertrauen und Akzeptanz.

Allerdings tun sich die meisten Paare damit schwer. Viele kommunizieren gar nicht miteinander bzw. quatschen nur das Nötigste. Andere wiederum haben zwar einen Austausch, der aber ganz falsch abläuft.

Die Folge: Es treten Missverständnisse auf, die dann zum Streit führen. Aber was sind denn die genauen Gründe für viele Konflikte?

Die häufigsten Gründe sind diese hier:

  • Hausarbeit
  • Finanzielle Gründe/der Umgang mit dem Geld
  • Berufliche Situation
  • Der allgemeine Umgang miteinander
  • Lügen und Betrügen
  • Das Thema Kinder
  • Psychisches Problem
  • Suchtprobleme

Dadurch das man sich unterhält und wirklich miteinander redet, zeigt man seinem Partner Interesse und Wichtigkeit. Du vermittelst ihm, dass du wirklich wissen willst, wie es ihm geht und was ihn so bewegt.

Es ist sogar sehr wichtig Fragen wie „Wie war es in der Arbeit heute?“ zu stellen. Auch wenn es oft ein heikles Thema ist. Aber bei wem sollte man sich eher auskotzen können als bei seinem Partner?

Wenn außerdem kein wirklicher gegenseitiger Austausch geschieht, kann es möglich sein, dass man sich aus den Augen verliert. Öfters zusammen in einem Raum sitzen und nicht miteinander reden? Das kann nur schieflaufen.

Bei einer guten Kommunikation in der Partnerschaft laufen Streitereien außerdem sehr viel milder ab. Man weiß wie man miteinander reden soll und weiß auch welche Dinge man lieber nicht sagen soll.

Auch ist die Kommunikation wichtig, damit sich Liebende über die Wünsche, Vorstellungen, gemeinsame Pläne und die gemeinsame Zukunft austauschen können.

Nochmal kurz zusammengefasst was sich durch gute Kommunikation in der Partnerschaft für wichtige Dinge ergeben können:

  • Man kriegt von seinem Partner mit, was er eigentlich denkt und fühlt.
  • Man erfährt, was sich der Partner von seinem Leben erwartet
  • Man lernt mehr über die anderen Ansichten und Vorlieben kennen
  • Streitigkeiten werden viel freundlicher gelöst
  • Man erfährt ob eine gemeinsame Zukunft möglich ist und überhaupt Sinn macht

Du merkst es wahrscheinlich schon selbst, wenn die Kommunikation passt, wirst du eine viel intensivere Beziehung mit deinem Partner führen als Paare bei denen die Kommunikation nicht vorhanden ist. So etwas schweißt sehr zusammen und geht in die Tiefe der Beziehung rein.

Aber natürlich musst du erst mal analysieren, woran es liegt. Warum klappt denn die Kommunikation in der Partnerschaft nicht so wie sie sein sollte? Interpretiert einer von beiden viel zu schnell falsche Dinge in einem Gespräch? Redet ihr über die falschen Dinge? Habt ihr wenige Gemeinsamkeiten über die ihr reden könnt? Oder wollt ihr einfach gar nicht mehr reden?

Wenn ihr den wirklichen Grund herausgefunden habt, dann liegt es nur noch daran, etwas dagegen zu tun und eine passende Lösung zu finden. Denn auf Dauer werden ungelöste Probleme eine Beziehung ruinieren und bringen am Ende eine Trennung mit sich.

Da wir das nicht wollen und du sicher auch nicht, geben wir dir jetzt ein paar mögliche Lösungen mit auf den Weg, wie du die Kommunikation in der Partnerschaft besser gestalten kannst.


Den Stress und die eigenen Probleme nicht am Partner auslassen.

Den Stress und die eigenen Probleme nicht am Partner auslassen

Im alltäglichen Leben fängt es oft damit an, dass wir unsere Probleme nicht absichtlich auf unseren Partner übertragen und oft sehr gereizt bei den kleinsten Bemerkungen reagieren. Damit das nicht passiert, solltest du mit deinem Partner immer über deine Probleme reden, und sie nicht an ihm auszulassen. Nehme dir diesen Spruch zu Herzen:

„So wie ich behandelt werden will, so sollte ich auch andere Menschen behandeln.“

Klar, es wird immer auch passieren, dass es an einem Tag nicht ganz gut läuft. Aber genau in diesen Situationen muss man sich darauf besinnen, direkt mit seinem Partner darüber zu sprechen. Ein Satz wie „Hey Schatz, ich habe heute echt keinen guten Tag. Kann sein, dass ich gereizt reagiere. Lass uns bitte später darüber sprechen.“ reicht schon vollkommen aus.

Dadurch weiß dein Partner, dass es dir nicht gut geht heute und er kann sich darauf einstellen. Damit wird der Wind aus den Segeln genommen, bevor er überhaupt kommen kann.

Außerdem redet ihr dadurch öfters über Probleme und müsst nichts in euch hineinfressen. Ihr könnt dadurch gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Leider schließen wir unseren Partner durch „Nicht Reden“ oft aus, obwohl er vielleicht die richtige Lösung weiß. Man merkt zwar, wenn dem Partner etwas auf dem Magen liegt, aber Hellsehen kann trotzdem keiner.

Wie du mit Sicherheit schon rausgelesen hast, gehört also Offenheit und Ehrlichkeit auch zu einer guten Kommunikation in der Partnerschaft dazu. Nehme dieses Thema wirklich zu Herzen. Denn auch wenn wir oft nicht reden wollen, wünschen wir uns trotzdem einen Partner der ein Ohr für uns hat, uns unterstützt, motiviert und aufbaut.

In einer Diskussion oder in einem Streit ist es immer wichtig in Ich-bezogenen Sätzen zu sprechen. Fängt man nämlich mit Sätzen wie „Du hast aber gesagt…“ oder „Du machst das aber immer so…“ an, ist das mit einer direkten Anschuldigung zu verstehen. Auch wenn es vielleicht so sein mag, ist es ganz sicher der falsche Ansatz und es führt gleich dazu, dass dein Partner dicht macht und stur bleibt.

Jede weiteren Gespräche sind in so einer Situation überflüssig und bringen das Fass irgendwann ganz zum Überlaufen. Deshalb versuche den Sachverhalt oder die Situation immer auf dich zu beziehen. Beispiel.: „Ich habe mich schlecht gefühlt, als….“ oder „Mich hat es überfordert, als…“

Du sollst dir deswegen also nicht die Schuld selbst geben, dem Gespräch aber dafür eine persönliche Note zu geben. Du zeigst deinem Partner damit wie du dich dabei gefühlt hast. Auch wenn es am Anfang ein bisschen schwer klingt, ist es mit etwas Übung sicherlich in jeder möglichen Streit-Situation anzuwenden.

Ein weiterer wichtiger Punkt in einem Streit oder in einer Diskussion ist es alte Geschichten oder Vorwürfe hinter sich zu lassen und sie gar nicht erst wieder zu erwähnen. Denn in der jeweiligen Situation geht es nicht um vergangene Ereignisse, sondern um das Hier und Jetzt.

Man zeigt dadurch, dass man mit dem Vergangenem noch nicht abgeschlossen hat. Oder man macht es aus Absicht um dem Partner noch mehr eins reinzudrücken. Aus welchem Grund auch immer, wenn so etwas passiert wird der Streit nur noch schlechter.

Versuche in einer solchen Situation also wirklich nachzudenken, bevor dir etwas Falsches aus dem Mund kommt. Es wird die Situation dann wenigstens nicht verschlimmern. Was auch oft ein großer Vorteil sein kann.

Während einem Gespräch ist es sehr wichtig dem Partner aufmerksam und aufrichtig zuzuhören. Du kannst dadurch Antworten geben, die ihm wirklich weiterhelfen können. Er fühlt sich dadurch gut aufgehoben und merkt, dass er sich an die richtige Person gewandt hat. Nimm seine Anliegen, Wünsche und Anregungen auch ernst.

Außerdem solltest du bei einer richtigen und gut funktionierenden Kommunikation in der Partnerschaft deinen Gegenüber immer aussprechen lassen und ihm nicht ins Wort fallen. Sonst fühlt er sich übergangen und kommt sich nicht ernst genommen vor. Wie schon gesagt, stell dir einfach vor was du in dieser Situation von deinem Partner wollen würdest.

Wie gesagt, zu oft und zu schnell beschränken wir uns immer auf das Negative. Nicht nur in der Beziehung, sondern vor allem auch in unserem Alltag. Uns kommen viel zu leicht negative Formulierungen und Worte über die Lippen. Mach damit Schluss und bring auch mal das Positive an deinem Partner zur Ansprache

Das kann Wertschätzung, Anerkennung aber auch ein Lob sein. Ein Lob hört jeder gerne, unabhängig davon, wie lang man schon zusammen ist. Wir alle brauchen unseren Seelenbalsam und da können positive Worte große Wunder vollbringen.

Versuche das aber auch im Alltag wenn ihr über andere Dinge redet. Beispiel: Negativ: Heute war das Wetter beim Joggen richtig beschissen.

Positiv: Obwohl das Wetter heute schlecht war, bin ich trotzdem 10 Kilometer gelaufen!

Es ist sehr schwierig in bestimmten Situationen neutral und sachlich zu bleiben. Vor allem wenn die Gefühle trotz aller Bemühungen irgendwann hochkommen. Man steigert sich dann sehr rein und vergisst dabei ruhig über die Sache zu denken.

Ruhig nachgedacht, wird dann oft erst wenn sich die Situation bereits wieder beruhigt hat. Aber dann ist es auch oft schon zu spät. Man kann dann nur hoffen, dass der Partner nicht zu nachtragend ist.

Neutral und sachlich zu bleiben ist eine der größten Herausforderung, wenn es um eine bessere Kommunikation in der Partnerschaft geht. Sie hat nämlich sehr viel mit einer starken Selbstdisziplin zu tun.

Heute geht bereits jede zweite bis dritte Ehe in Deutschland nach sehr kurzer Zeit in die Brüche. Die Zahl der gescheiterten Beziehungen, die ohne Trauschein geführt worden sind, ist auch so hoch. Gründe für Trennungen und Beziehungskisten sind verschiedener Natur. Doch die meisten haben eines gemeinsam: Es fehlt an guter, sachlicher Kommunikation in der Partnerschaft. Viele Beziehungen könnten damit gerettet werden, wenn Paare mehr und vor allen Dingen richtiger mit einander sprechen würden.

Hand aufs Herz: Wenn Du in einer langen Partnerschaft lebst, verlernst Du im Laufe der Zeit zu reden. Natürlich unterhalten sich Paare über Alltagsprobleme, über die großen und kleinen Dinge, die sich im Laufe des Tages ereignen, doch gerade, wenn es um innere Bedürfnisse, Ängste, Sorgen und Probleme geht, schweigen wir oft.

Bedürfnisse und Wünsche werden oft nicht angesprochen, weil wir dem Partner nicht zur Last fallen wollen oder weil wir unsere Wünsche mit der aktuellen gemeinsamen Lebensführung nicht unter einen Hut bringen können. In der Paarbeziehung haben individuelle Entfaltungsmöglichkeiten wenig Raum, also werden Wünsche eher unterdrückt und irgendwann gar nicht mehr angesprochen. Sorgen und Nöte werden ebenso zum Tabuthema, auch, weil die Erfahrung einem gelehrt hat, dass der Partner nicht wie erhofft darauf reagiert, und auch, weil sie in der Vergangenheit nicht ernst genommen wurden oder weil wir uns einfach dafür schämen. Viel zu oft glauben wir, innerhalb einer Beziehung stark und gefestigt sein zu müssen und trauen uns nicht, durch die Äußerung von Ängsten Schwäche zu zeigen. Dabei ist gerade diese Kommunikation in der Partnerschaft ein wichtiger Faktor den eigenen Schwächen keine Chance zu geben, sich zum Problem zu entwickeln.

Sind wir unzufrieden, wollen wir durch das Ansprechen keine Konflikte auslösen. So werden auch hier eigene Wünsche unterdrückt. Unzufriedenheit wird dann schnell zum Gefühl, dass wir uns unglücklich fühlen. Und selbst dann weichen wir den Konflikten aus und versuchen, so lange wie möglich die Fassade aufrecht zu erhalten. Nicht ohne Grund kommt es dann oft auf einmal zur Trennung, ohne dass dem Partner bewusst war, dass es in der Beziehung ernste Probleme gab.

Kommunikation ist also sehr wichtig und nicht zu unterschätzen. Wir müssen miteinander reden, auch wenn es manchmal unangenehm ist. Nur sollten wir auf die richtige Form der Kommunikation achten.

Wir wissen längst, dass Frauen und Männer nicht die gleiche Sprache sprechen. Das macht es sehr schwer, Dinge zu besprechen. An der oft zitierten Aussage, Männer seien einfacher gestrickt, ist auch durchaus etwas dran, da Männer selten um den heißen Brei reden. Sie lieben klare Ansprachen, was gesagt werden muss, soll gesagt werden. Was nicht gesagt wird, befindet sich außerhalb der Zone der Wahrnehmung. Frauen hingegen gehen subtiler vor. Sie machen Andeutungen und lassen vieles im Raum stehen in der Hoffnung, der Mann würde es von selbst verstehen. Hier entstehen jedoch häufig Missverständnisse. Er kann oft nicht verstehen, warum sie gefrustet ist, fällt aus allen Wolken, wenn plötzlich die Partnerschaft in Frage gestellt wird, obwohl seiner Ansicht nach bisher nie ein wirkliches Problem bestand. Sie ist enttäuscht, dass er nicht von alleine darauf gekommen ist, was sie innerhalb der Beziehung stört, und kann seine Perplextheit nicht nachvollziehen. Schließlich hat sie ihm genügend Andeutungen gegeben.

Natürlich kann man die Gesprächssituation zwischen Mann und Frau nur wenig verallgemeinern, doch eines lässt sich aus dieser häufig gemachten Beobachtung erkennen: Werden Probleme nicht offen und direkt angesprochen, und nehmen beide Parteien das Gespräch nicht ernst, kann es später zu einem Bruch kommen, der sich nur schwer wieder herstellen lässt, aber verhindert hätte werden können.

Eine offene Kommunikation beinhaltet logischerweise auch das Austragen von Konflikten. Dabei ist es jedoch sehr wichtig, dies auf die richtige Art und Weise zu tun. Wer alles ohne Rücksicht auf Verluste auszudiskutieren versucht, provoziert häufig Streitereien, die viel verbrannte Erde hinterlassen. Gerade innerhalb einer Beziehung kommt es daher auf die richtige Art und Weise des Streitens an.

Streit an sich ist nichts Schlechtes. Manchmal muss Frust und Unzufriedenheit einfach angesprochen werden. Daher ist Streit manchmal ehr wichtig. Nur wenn der Ackerboden ordentlich umgepflügt wurde, kann neue Saat darauf wachsen. Dabei soll ein Streit bzw. das Austragen eines Konfliktes immer fruchtbar und sachlich sein, niemals zerstörerisch.

Gerade hierin liegt oftmals die Falle. Viele Betroffene schweigen über ihre Ängste und Probleme zu lange, bis das Fass zum Überlaufen kommt. Dann entlädt sich der Frust ganz plötzlich mit angestauter Wut und bricht wie eine Naturkatastrophe über den ahnungslosen Partner hinein. Dabei werden oft auch Aussagen von sich gegeben, die verletzend sind, manchmal bewusst, manchmal ohne Absicht. Von solchen Auseinandersetzungen bleiben Spuren zurück. Allzu oft verlieren sich Paare dann in einem Streit, der mit dem Ausgangsthema nichts mehr zu tun hat, da gleichzeitig weitere Themen hochkommen, die ebenso bislang verschwiegen oder verdrängt wurden.

Ein häufiger Fehler, der dabei gemacht wird, ist das Verwenden von anklagenden Formulierungen „Du hast dich falsch verhalten“ oder „Du schenkst mir keine Aufmerksamkeit“ oder Verallgemeinerungen „Nie hörst du mir zu!“ Damit wird der Partner schlecht gemacht, bekommt das Gefühl, alles falsch zu machen und reagiert möglicherweise wütend auf die Schuldzuweisungen. Gelöst wird der Konflikt damit aber leider nicht.

Richtig ist es immer, Konflikte nicht genau dann zu haben, wenn die Wut gerade überkocht. Im Grunde sind die Probleme und Sorgen ja immer unterschwellig da. Mache dir also in Ruhe Ihre Gedanken zum Thema und überlegen dir, wie du mit deinem Partner darüber sprechen willst. Nutze dann für das Gespräch einen ruhigen Moment, in dem ihr beide emotional nicht aufgewühlt seid.

Vermeide also Schuldzuweisungen, auch die unbewusst ausgesprochenen. Nochmals zu Erinnerung: Verzichte also auf „Du“-Sätze, sondern spreche von „Ich“. So können die Formulierungen beispielsweise lauten „Ich fühle mich vernachlässigt“, „Ich habe das Gefühl, du hörst mir nicht zu“, „Ich fühle mich unverstanden.“

Nehme die Probleme des Partners immer ernst und frage auch wenn nötig nach. Lasse Kritik zu und denke in Ruhe darüber nach, weshalb sich dein Partner gerade so und nicht anders fühlt. Wenn Sätze mit „Ich“ formuliert werden, entsteht kein Gefühl der Schuldzuweisung. Somit nimmt der Partner das Gesagte auch nicht so schnell persönlich.

Verzichte auch auf Verallgemeinerungen. Streiche Wörter wie „immer“ und „nie“, denn es geht gerade auch nur um diesen einen Moment. Es verbietet sich auch, während einer Diskussion andere, alte Themen wieder auf erleben zu lasen. Das ist unfair und provoziert zu neuem Streit. So sieht keine gute Kommunikation in der Partnerschaft aus, sondern führt immer mehr Richtung Trennung.

Sprecht immer offen und unmittelbar miteinander und geht niemals davon aus, dass der andere von alleine versteht, was in dir vorgeht. Richtige Kommunikation kann erst einmal anstrengend sein und eine große Umstellung in deinen Gewohnheiten heißen. Doch Du wirst schnell eine deutliche Verbesserung deiner Beziehung feststellen.

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