Fremdgehen im Internet2018-11-14T09:02:13+00:00

Fremdgehen im Internet

Der Seitensprung: Nahezu jeder macht es

Karsten tut es. Klaus tut es. Manfred tut es. Jörg auch. Aber auch Susanne, Tine, Inge und Sonja tun es natürlich. Nicht dass nachher einer kommt und meint, ich behaupte, nur Männer würden es tun…

Mit dem Fremdgehen ist es ein wenig wie mit einem Burger-Restaurant: Alle finden es schrecklich und geschmacklos, keiner will je dort gewesen sein, aber Zahlen beweisen, dass sich trotzdem irgendwie jeder den Stoff gibt. Es gibt zumindest statistisch gesehen kaum einen, der nicht schon wenigstens einmal im Leben einen Fleischklops zwischen zwei labberigen Brötchenhälften verdrückt hat. Von den Dunkelziffern fangen wir mal gar nicht erst an.

Und ebenso wie fettiges, ungesundes Essen ist auch Fremdgehen eine reine Genusssache. Und ebenso wie fettiges, ungesundes Essen verursacht Fremdgehen hinterher ein übel schlechtes Gewissen.

 Gründe für’s Fremdgehen

Wieso gehen Menschen fremd?

Im Grunde ist die Antwort darauf nicht weiter kompliziert:

Menschen gehen fremd, weil sie die Lust dazu verspüren und weil sich ihnen die Gelegenheit bietet. Und weil sie eben just in dem Augenblick dann auch noch bereit sind, heimlich Grenzen zu übertreten, die eigentlich tabu sind.

Als erstes müssen wir “Fremdgehen” erst noch definieren. Für diesen Beitrag gehe ich von der Definition aus, das “fremdgehen” gleichzusetzen ist mit “betrügen”. Für diesen Text nehme ich einfach mal an, dass “fremdgehen” per se negativ konnotiert ist, also impliziert, dass das Schlafen mit einem fremden Menschen ohne Einwilligung des Partners geschieht. ich schreibe hier also “fremdgehen”, meine aber “betrügen”, also Sex mit anderen hinterm Rücken und ohne Wissen des Partners.

Man geht also fremd, man betrügt also, weil sich eine Lust darauf einstellt, oft ausgelöst durch die Begegnung mit einem Menschen, den man sehr anziehend findet. Anziehend auf eine Weise, der man sich nicht zu entziehen vermag.

Der Seitensprung mit und ohne Grund

Einfach ausgedrückt gibt es zwei Kategorien von Fremdgehern: Die einen brauchen einen Grund, die anderen nicht. Die, die einen Grund brauchen, die tun sich ohne den Grund oft sehr schwer damit, mit ihrem schlechten Gewissen klar zu kommen. Da hilft es dann einfach, sich selbst und den vielleicht vorhandenen Eingeweihten sagen zu können: “Naja, zu Hause läuft einfach schon ewig nichts! Zu Hause bekomm ich nichts und ich bin noch nicht achtzig, ich will noch Sex! Also lässt er/sie mir ja keine andere Wahl!”

Diese Fremdgeher können meistens auf einen Mitleidsbonus hoffen. Nur die ganz harten moralischen Hardliner sagen da noch “Na, dann trenn Dich eben von ihm/ihr anstatt Fremd zu gehen!” Das ist natürlich nichts weiter als eine Plattitüde, denn die sexuell Frustrierten, die sind eben nur sexuell frustriert. Eine langjährige Beziehung wird ja von sehr viel mehr zusammengehalten als von Sex. Und dass alles gleich über Bord zu werfen nur weil man gern mal wieder einen wegstecken möchte? Wohl kaum.

Aber es gab ja noch die Fremdgeher. Die, die keinen Grund brauchen. Die wissen das sie nicht treu sein können und auch nicht wollen. Man könnte sie auch als die überzeugten Fremdgeher bezeichnen, wohingegen die erste Gattung eher die Fremdgeher wider Willen sind.

Nun sind da wieder die moralischen Fingerzeiger, die sagen “Tja, wenn jemand das schon so genau weiß über sich, wieso gaukelt er dann allen vor, er würde glücklich in einer monogamen Beziehung leben? Soll er doch ehrlich sein und die Öffnung der Beziehung verlangen! Und wenn der Partner das nicht will, soll er sich trennen und sich jemanden suchen, der das mitmacht!”

Sicher doch. Nur wurde ja bereits erwähnt, dass ein großer Reiz bei der Fremdgeherei eben auch im Verbotenen liegt.

Der Seitensprung als Reiz des Verbotenen?

Was verboten ist, übt einen besonderen Reiz aus. Und auch das ist entscheidend bei der Beantwortung der Frage wieso jemand fremdgeht: Der Mensch begehrt nicht mehr, was er schon hat.

Man liebt an seinem Partner die Innigkeit, die Liebe, die tiefe Verbindung, die über Jahre geschaffen wurde, aber die Begierde, die bleibt irgendwann auf der Strecke. Man ist sich einander sicher. Das ist auf der einen Seite absolut wünschenswert, denn eine dauernde Angst vor dem Verlust des festen Partners würde eine Beziehung sicher sehr negativ belasten.

Aber auf der anderen Seite ist es halt nicht sonderlich sexy, sich sicher zu sein. Und so hat denn auch die große anfängliche Leidenschaft in festen Beziehungen eine statistische Halbwertszeit von 3-4 Jahren. Danach nimmt die Lust auf den Partner ab. Das ist gar nicht böse gemeint, es ist einfach eine Tatsache, die wohl jeder schon einmal erlebt und festgestellt hat. Der Sex “schleift ein”. Die Frequenz nimmt ab, die Wildheit auch. Es wird gemütlicher. Dadurch steigt allerdings dann auch die Innigkeit, die Verbundenheit, die Harmonie. Dinge, die eine langjährige Partnerschaft oft unschlagbar machen.

Dennoch: Die Aufregung fehlt einfach. Nun gibt es eben Menschen, die finden sich damit ab, genießen es, wie es ist und vermissen auch nichts. Andere Menschen bekommen aber irgendwann Hummeln im Hintern, werden unruhig, schauen sich wieder nach Anderen um, wagen einen Flirt hier und da. Und noch andere Menschen belassen es eben nicht bei einem Flirt. Die überschreiten – einmalig oder mehrfach – die Grenze zum Betrug des Partners, indem sie Sex mit anderen haben und dem Partner davon nichts erzählen.

Den Seitensprung beichten?

Jetzt gibt es ja Leute, die meinen, WENN man denn so etwas Verwerfliches schon tut, dann sollte man es hinterher doch bitteschön wenigstens beichten. So, als wäre man dann nur noch ein halbes Schwein und kein ganzes mehr…

Mag sein, dass die Beichte dem “Sünder” dabei hilft, sein oftmals massives schlechtes Gewissen zu erleichtern, aber was bringt sie darüber hinaus? Was bringt sie der Beziehung, außer dass sie ihr einen nicht unerheblichen Schaden zufügt? Sicher möchte niemand in den Schuhen des Betrogenen stecken und erfahren, dass er über Monate oder sogar Jahre hinweg massiv belogen und getäuscht wurde. Dies führt oft zu erheblichen Selbstzweifeln, zu einer Zerstörung ganzer Weltbilder, ja, ganzer Lebensentwürfe. Ob es das wert ist, nur weil man sich mal ein “Auswärtsspiel” gegönnt hat?

Wie gesagt, das muss wirklich jeder selbst wissen. Und er muss sich darauf einstellen, dass er über einen sehr langen Zeitraum hinweg mit Fragen bombardiert wird, die er eigentlich nicht beantworten kann: “Was hat er/sie, was ich nicht habe??”, “Was gefällt Dir denn an mir nicht mehr???”, “Ist er/sie besser im Bett???”… Antworten wie “Gar nichts eigentlich…” oder “Nichts gefällt mir besser…” oder “Nein, nicht besser, nur anders”… die entsprechen zwar der Wahrheit, tragen aber leider zur Problemlösung und zur Linderung des Schmerzes des Betrogenen so gar nichts bei. Dessen sollte man sich bewusst sein, bevor man meint, sein Gewissen erleichtern zu müssen.

Der Seitensprung für den Beziehungserhalt?

Entgegen der viel bemühten Behauptung, wer fremdgehe, der würde seinen Partner nicht mehr lieben, ist es in den meisten Fällen so, dass die langjährigen Beziehungspartner aus unendlich vielen Gründen sehr wohl geliebt werden und dass eine Beendigung der Beziehung eben genau das ist, was dem Fremdgeher NICHT vorschwebt. Somit erledigt sich denn auch das Argument, wer fremd ginge, mache es sich leicht. Das Gegenteil ist der Fall. Eine Affäre zu haben, das vereinfacht das Leben keinesfalls.

Schon allein des logistischen Aufwandes und der planerischen Anforderungen wegen. Nicht zu vergessen die Tatsache, dass viele Menschen eben doch irgendwann bei emotionalen Verstrickungen landen, auch wenn sie sich im Vorfeld zehnmal vorgenommen haben, dass ihnen das nicht passiert. Es ist also nicht nur so, dass Fremdgehen das Leben nicht einfacher macht, in den allermeisten Fällen macht es das Leben schwieriger. Bleibt zu sagen, dass das zumeist ja auch erwünscht ist. Ein wenig Drama gibt einem eben das Gefühl, noch am Leben zu sein.

Und so gehen viele Menschen eben durchaus auch mit dem Motiv des Wunsches nach Beziehungserhalt fremd. Ja! Sie befürchten, sonst im Beziehungsalltag derart zu versinken, dass ihnen dann tatsächlich nur noch die vollständige Flucht aus der Beziehung bleibt. So gönnen sie sich eben nur kleine, partielle Fluchten. Ein bekannter Einwand wäre hier, man solle dann doch bitte versuchen, GEMEINSAM neue Dinge zu erleben, gemeinsam das Sexleben aufzuwerten, gemeinsam, gemeinsam…

Der Seitensprung zur Schaffung von Freiräumen?

Für viele mag das auch tatsächlich funktionieren. Wenn es denn zur beiderseitigen Zufriedenheit ist, wieso auch nicht. Aber es liegt eben nicht jedem, Lust daraus zu schöpfen, mit dem Partner in einen Swingerclub zu gehen, um dort die Sehnsucht nach fremder Haut zu befriedigen. Es ist vom Empfinden her einfach ein großer Unterschied, Sex mit dem Partner gemeinsam neu zu erleben oder aber selbst, allein, auf eigene Faust Neuland zu betreten.

Das Stichwort ist hier: Schaffung von Freiräumen. Von eigenen, vom Partner unabhängigen, Erlebniswelten. Ein wenig Individualität, etwas, das nur einem selbst gehört. Etwas, das man ganz bewusst nicht teilen mag. Egoistisch? Ja, sicher. Aber ein zufriedener Partner trägt eben auch seine Zufriedenheit in die Beziehung und sorgt so für Ausgeglichenheit. Sehr viele Fremdgänger stellen durchaus fest, dass ihre eigene positivere Grundstimmung sich auch positiv auf die Zweisamkeit in der Beziehung auswirkt, seit sie Affären haben.

Bei all diesen Dingen, die sich insgesamt wie ein Plädoyer für die Fremdgeherei anhören, darf man natürlich nicht vergessen, dass – sollte eine Affäre ans Licht kommen – dabei stets auch Menschen verletzt werden. Das ist in den allermeisten Fällen ganz sicher nicht die Intention des Fremdgehers, doch ist es meist unvermeidlich.

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